Arkadien benennt eine fiktive griechische Landschaft auf den Peloponnes.

Der römischen Dichter Vergil verortet hier seine Fiktion eines poetischen Traumlandes, das von Waldgeistern und Hirten bewohnt war. Die "Schäferidyllen" schwelgen im Gesang, der Poesie und der Liebe. In Arkadien lebt die Tugendhaftigkeit und Genügsamkeit in einer unberührten und natürlichen Landschaft.

Das Ziel der arkadischen Sehnsucht ist ein Leben mit dem Willen zum Glück.

Wer hier sucht, was sich sehnt, gewinnt ein Gefühl für das, was bleibt. Das Wissen um die Zerbrechlichkeit der Hoffnungen, Ziele und Werte weicht in der Einsamkeit Arkadiens einem klarsichtigen Einverständnis mit dem zeitlosen Vergehen des Menschen.

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